Fallbeispiel

Verknüpfung mehrerer Dienstleistungen

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Aufgabenstellung

Verknüpfung mehrerer Dienstleistungen

Ausgangssituation

Ein mittelständisches Unternehmen, das europaweit tätig ist, stellt vorwiegend Hilfsstoffe für Produkte her, die in Formulierungen der Bereiche Kosmetik, Reinigungsmittel und Heilmittel eingesetzt werden.

2009 bekam das Unternehmen eine Großkundenanfrage für die Lieferung eines Rohstoffes, der durch eine Reaktion hergestellt und zwecks einer schnellen Dosierung nachträglich in ein Trägerwachsgemisch eingearbeitet werden sollte.

Einzelne Rohstoffe mussten nach Europa importiert werden, was eine Konformität mit der aktuellen REACH Gesetzgebung benötigte. Das Unternehmen war bisher aber sehr wenig mit den aktuellen Bestimmungen vertraut.

So wurde gleichzeitig nach einem Lohnhersteller des Reaktionsproduktes und einem Abfüller des Wachses in 500 ml Dosen gesucht. Die besondere Herausforderung bestand zusätzlich darin, dass das Produkt im ersten Auftrag eine Menge von 3.000 Dosen benötigte, die bei 60°C abgefüllt werden mussten. Mehrere Lohnunternehmen waren entweder mit der Menge der Dosen unterfordert oder konnten die Herstellung nicht realisieren.

Leistungsbeschreibung

Innerhalb der aktuellen Bestimmung der REACH Verordnung war es uns möglich, ohne größeren bürokratischen und finanziellen Aufwand den Rohstoff in unserer chemischen Produktion herzustellen. Zusätzlich wurde das Wachsgemisch mit dem frisch hergestellten Rohstoff in unserer Kosmetik - Produktion GMP konform gefertigt und halbautomatisch abgefüllt. Hierzu wurde ein transportabler Kolbendosierer direkt von unten am Kessel montiert und mit der Vorgabe einer Einwaage von +/- 0,002 kg halbautomatisch bei 60°C abgefüllt, etikettiert und verpackt. 

Branche

Kosmetische Industrie

Unternehmen

Mittelständisches Unternehmen
Mitarbeiter europaweit: 64
Umsatz: 12 Millionen Euro

Nutzwert des Kunden

  • Keine Veränderung der aktuellen Unternehmensstruktur
  • Neueinstellungen von Fachkräften wurde nicht benötigt
  • Keine Bereitstellung eigener Fertigungs-anlagen oder Neuanschaffungen
  • Vergrößerung des Produktangebotes
  • Zukunftsorientierte Denkweise
  • Keine eigene Bereitstellungslogistik notwendig
  • Kein Rohstoffeinkauf